Mioporo (Myoporum laetum)

Bietet Windschutz auch bei salzhaltiger Luft. Bekannt als Mioporo oder Ngaio

Eigenschaften

Ein immergrüner Strauch, seltener auch ein Baum, aus der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Wird als Strauch gerne 4 – 6m hoch. Die Blätter sind leicht fleischig und mit Harzdrüsen durchsetzt. Der lateinische Name Myoporum laetum wird oftmals mit „Freudige Drüsenpflanze“ übersetzt, wobei die Übersetzung „freudig“ dem lateinischen „laetum“ nicht gerecht wird. Passender wäre hier die Übersetzung „üppig“ oder „gesund“. Denn üppig wirkt dieser Busch in der Tat. Myoporo bedeutet so viel wie „geschlossene Poren“, denn daran erinnern die vielen kleinen Poren auf den Blättern. Der Name Ngaio stammt aus Neuseeland, dem Land an dem die Pflanze ursprünglich beheimatet ist.

Standort

Mag gerne viel Sonne, wächst aber auch an halbschattigen Plätzen. Keine besonderen Ansprüche an den Boden oder bezüglich Bewässerung. Sollte aber bis sie etwas größer geworden ist und ihre Wurzeln ausgebildet hat doch gerne regelmäßig gewässert werden.

Verwendung

Die Blätter sind giftig und der Verzehr kann für Tiere (Pferde, Schafe, Hunde) als auch bei Menschen zu Leberschäden führen. Das liegt an dem in der Pflanze enthaltenen Nagaione. Vögel hingegen haben ein anderes Verdauungssystem und verspeisen die Beeren mit Vergnügen. Man sagt, dass die Maori die Blätter zur Mückenabwehr auf der Haut zerrieben haben.

Vermehrung

Kann über Stecklinge vermehrt werden. Und wer wartet und genau hinschaut kann auch in der Nähe der Mutterpflanze kleine Nachkömmlinge entdecken.